Die Hanns-Seidel-Stiftung hält 2026 wieder Ausschau nach engagierten politischen Influencer:innen aus Deutschland. Insgesamt sind 6.000 Euro Preisgeld ausgeschrieben, die sich auf zwei Innenpolitik-Preise und eine neue Kategorie für Außenpolitik verteilen – letzterer erstmals als sogenannter "von Prittwitz und Gaffron-Preis" zu gewinnen. Dieser Sonderpreis würdigt innovative, fundierte Beiträge zur internationalen Politik – Themen wie globale Krisen, Diplomatie, internationale Sicherheit oder Friedensinitiativen dürfen dabei ebenso eine Rolle spielen wie der Brückenschlag zu aktuellen geopolitischen Entwicklungen. Die Preisverleihung wird während der Münchner Medientage im Oktober 2026 stattfinden, was das Event für Medienschaffende interessant macht. Wer teilnehmen möchte, muss nicht unbedingt journalistisch arbeiten, sondern lediglich regelmäßig politische Inhalte – als Blog, Podcast oder Social-Media-Beitrag – in verständlicher Form und in durchdachter Gestaltung im Jahr 2026 veröffentlicht haben. Wichtig: Die eingereichten Stücke – ob Einzelbeitrag oder Teil einer Serie – dürfen bei Podcasts bis 45 Minuten, sonst maximal 15 Minuten lang sein. Bis zum 30. September 2026 ist Zeit zum Einsenden, wobei sowohl Eigen- als auch Fremdnominierungen möglich sind. Neben den Beiträgen werden persönliche Daten, Veröffentlichungstermin und ggf. weitere Mitwirkende benötigt. Details und das Bewerbungsformular lassen sich auf der Webseite der Hanns-Seidel-Stiftung finden, Rückfragen können per Mail gestellt werden.
Die Hanns-Seidel-Stiftung erweitert ihren etablierten Medienpreis 2026 um eine außenpolitische Kategorie: den "von Prittwitz und Gaffron-Preis". Das Augenmerk liegt auf Beiträgen, die Außenpolitik faktenbasiert, zugänglich und zeitgemäß für jüngere Zielgruppen aufarbeiten – sei es als TikTok-Video, Blogbeitrag oder Podcast. Neben dem Preisgeld und der Anerkennung bietet die Teilnahme die Chance, die Bedeutung politischer Kommunikation in digitalen Medien zu betonen. – Nach einer Recherche gibt es Hinweise darauf, dass politische Bildung über Social Media an Relevanz gewinnt, insbesondere durch Kanäle wie YouTube, TikTok und Instagram, die jüngere Menschen direkter ansprechen und zur demokratischen Teilhabe ermutigen. In den letzten Tagen wurde etwa auf Zeit.de und t3n.de mehrfach über den wachsenden Einfluss von Social Media auf politische Meinungsbildung diskutiert. Außerdem betonen aktuelle Inhalte auf Krautreporter.de und TheLocal.de die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und Transparenz im politischen Social-Media-Content – auch vor dem Hintergrund von Desinformationskampagnen. Die Auszeichnung durch die Stiftung stellt damit auch ein Statement für Qualität und Verantwortung im digitalen Diskurs dar.