Stell dir vor, du gehst jeden Tag dorthin, wo andere weglaufen: Rettungsdienst und Feuerwehr sind eher Dauer-Ausnahmezustände als geregelte Jobs. Klar, niemand hier macht sich Illusionen darüber, wie nah Krankheit oder ein Unfall immer wieder kommt – und trotzdem kümmern sich viele um alles, nur nicht um die eigene finanzielle Sicherheit im Ernstfall. Verständlich, wenn abends mehr Sorgen über Dienstpläne oder Familie als über Policen im Kopf rotieren. Simon Schöffl von RetterFinanz sagt es deutlich: Die Risiken, durch Ausfall des Einkommens in Schieflage zu geraten, werden häufig unterschätzt. Er und sein Team wissen aus Erfahrung – nicht aus Katalogwissen –, wo die Fallstricke liegen.
'Berufsunfähigkeit' und 'Dienstunfähigkeit' klingen ähnlich, sind aber viel mehr als nur Bürokratie-Deutsch: Wer nicht Beamter ist, braucht die Berufsunfähigkeitsabsicherung, fällt durch Krankheit, Unfall oder sogar psychische Belastung raus – das passiert öfter, als viele wahrhaben wollen. Für Feuerwehrleute im Beamtenstatus entscheidet der Dienstherr, ob und wann man dienstunfähig ist. So klar, wie das klingt, ist es oft nicht; jung im Beruf und schon ein Bein im finanziellen Abgrund, wenn gesetzliche Leistungen ausbleiben. Besonders tückisch: Viele setzen auf Standardpolicen, die essenzielle Details wie eine Infektionsschutz- oder Arbeitsunfähigkeitsklausel einfach rauslassen. Ein banaler Fehler – ein Drama im Ernstfall.
Viele erfahren überhaupt erst im Nachhinein, wie wichtig solche Kleinigkeiten sind: Wenn nach einer Ansteckung das Gesundheitsamt zum Beispiel ein Arbeitsverbot ausspricht, und die BU-Police das schlichtweg ignoriert. Noch spezieller und kaum bekannt: Die G26.3-Atemschutzklausel bei Berufsfeuerwehren. Ist die aus den Tarifbedingungen gestrichen, droht im Zweifel der komplette Einkommensverlust – trotz einer vermeintlich guten Police. Wer zu spät, zu schlecht oder mit halbherzigem Tarif losgezogen ist, steht schnell ohne Schutz da.
Die Falle schnappt oft ganz am Anfang zu. Gerade Neulinge unterschätzen, wie sehr ein früher guter Vertrag später alles entscheidet, von Konditionen bis Anpassungsmöglichkeiten. Viele vertrauen Beratern nicht – allzu oft zu recht. RetterFinanz setzt stattdessen auf Berater aus der Rettungsszene mit handfester Praxiserfahrung. Sie denken Konzepte statt Einzelprodukten, verknüpfen Einkommensschutz, Steuern und Kapitalaufbau.
Der Ablauf: digital organisiert, verständlich und flexibel für Schichtler. Ihr Anspruch? Beratung auf Augenhöhe, weil hier nicht nur aus Theorie gehandelt wird. Noch Fragen zu sinnvoller Absicherung? Kontakt zu Simon Schöffl und seinem Team auf www.retterfinanz.de.
Der Artikel beleuchtet die finanziellen Risiken, mit denen Rettungskräfte und Feuerwehrleute im Ernstfall konfrontiert sind, insbesondere wenn eine Berufs- oder Dienstunfähigkeit eintritt. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen Berufsunfähigkeits- und Dienstunfähigkeitsversicherungen, die gerade Berufsanfänger häufig nicht kennen. Kleinste Lücken oder falsch gewählte Policen können, etwa durch fehlende Infektions- oder Atemschutzklauseln, zu existenzbedrohenden Situationen führen – weshalb spezialisierte Beratung, im Idealfall von Leuten aus der Einsatzpraxis, essentiell ist.
Neues aus der aktuellen Berichterstattung: Im Juni 2024 berichten verschiedene Medien erneut über die steigende psychische Belastung im Rettungswesen, die zu mehr Langzeitausfällen führt (www.zeit.de). Laut einem aktuellen FAZ-Bericht wird gerade bei jungen Feuerwehrleuten der wirtschaftliche Schutz vernachlässigt, und viele stehen nach Krankheiten ohne ausreichende staatliche Alterssicherung da (www.faz.net). Gleichzeitig, so ein Branchenbericht auf t3n.de, gibt es einen Boom bei digitalen Beratungsmodellen, die sich gezielt an Einsatzkräfte richten – ein Trend, der deren Lebensrealität im Schichtdienst viel besser abbildet.