Manuela Schwesig zeigte sich im Interview verständnisvoll für Bundeskanzler Scholz, dessen Bemühungen auf dem jüngsten EU-Gipfel in Brüssel leider nicht alle Früchte trugen, da die Mehrheiten fehlten. Sie betonte ausdrücklich, dass die Verantwortung für die Kriegsfolgen beim Aggressor Russland liege und nicht bei den Opfern der Invasion; ob und wann Reparationszahlungen tatsächlich gezahlt werden, sei derzeit ungewiss. Interessant ist, dass Schwesig zugleich auf die wachsende Skepsis in ihrem Bundesland gegenüber deutschen Ukraine-Hilfen hinweist, daher sieht sie es als ihre Aufgabe, den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder deren Notwendigkeit zu erklären. Darüber hinaus wurde der EU-Gipfel auch von anderen Medien kritisch begleitet: In den letzten 48 Stunden wurde berichtet, dass die permanente Uneinigkeit innerhalb der EU weiterhin für Unmut sorgt, aber Deutschlands Rolle – insbesondere durch Scholz – als Motor für Solidarität und Sanktionen trotz interner Widerstände wichtig bleibt.
19.12.25 08:53 Uhr