Die optimale Konfiguration von Stromspeichern für erneuerbare Energien ist ein echter Gamechanger, wenn es um Erträge geht – das belegt eine frische Analyse vom Hamburger Tech-Spezialisten suena energy. Auf Basis von 72 Szenarien für PV-Batterie-Projekte mit 30 MW Netzanschluss kam heraus: Der Unterschied bei den Einnahmen kann mehr als doppelt so hoch sein, abhängig davon, wie Speichergröße, -dauer, Solaranlagenleistung und -ausrichtung miteinander abgestimmt werden. Die Bandbreite reicht hier von ca. 79.000 bis zu 169.000 Euro pro MW – und das ohne Berücksichtigung von Marktprämien.
Besonders spannend: Ein relativ kleiner Speicher mit viel Speicherkapazität (Ost-West-Ausrichtung, 60 MWp PV, 10 MW/40 MWh) fährt den höchsten Erlös pro MW ein. Wer’s hingegen auf den absoluten Jahresumsatz anlegt, braucht mehr Kapazität (Südausrichtung, 60 MWp PV, 30 MW/120 MWh) und kommt so auf etwa vier Millionen Euro jährlich. Kurioserweise schneiden kleinere Speicher oft bei der Effizienz besser ab, große bringen dagegen dickere Gesamt-Einnahmen. Die Untersuchung zeigt auch: Systeme mit vier Stunden Kapazität holen pro MW mehr raus, während Zwei-Stunden-Systeme besonders die installierte Leistung optimal nutzen. Solaranlagenüberbauung und deren Ausrichtung wirken sich ebenfalls aus – aber das Zusammenspiel mit der Speicherplanung ist entscheidend.
Noch ein Kniff: Der sogenannte „anzulegende Wert“ – also der EEG-Maßstab für Innovationsausschreibungs-Projekte – beeinflusst, wie gut der Speicher wirtschaftlich abschneidet. Die physikalische Leistung bleibt zwar gleich, aber die Verwertungsstrategie für gespeicherten PV-Strom wird bedeutend. Vor allem größere Systeme mit vier Stunden Kapazität nehmen Veränderungen bei diesem Wert besonders mit. Capex, OpEx, Alterung und andere Kostenfaktoren blieben bei den Berechnungen noch außen vor – das investive Optimum weicht also unter Umständen vom Einnahmen-Maximum ab.
Lennard Wilkening, CEO von suena energy, betont: "Ob ein Grünstromspeicher wirtschaftlich taugt, entscheidet sich nicht erst im Alltag – die Weichen werden schon bei der Planung gestellt. Nur wer alles von PV bis Speicherleistung im Kontext optimiert, holt auch das Beste raus." Maximale Erträge über die Lebensdauer gibt’s laut Studie vor allem, wenn clevere Planung und digitale Vermarktung Hand in Hand gehen.
Die Bedingungen auf dem Energiemarkt ändern sich ständig: 2025 rechnet Deutschland mit 16,4 GW neuen PV-Anlagen. Rasant: Insgesamt stünden dann 117 GW zur Verfügung. Aber um die Energiewende-Vorgaben bis 2030 zu packen (215 GW laut EEG), müsste netto noch ordentlich draufgelegt werden. Mehr Anlagen sorgen auch für Preisschwankungen: Cannibalisierung und zeitweise negative Preise sind keine Seltenheit mehr – das spricht erst recht für den Einsatz ausgeklügelter Speicher. Und ab Mitte 2026 lockt die MiSpeL-Regelung mit frischen Marktchancen.
suena energy betreut ein Portfolio von über 1,3 GW Leistung, davon sind mehr als 750 MW schon aktiv am Netz. Mit der Studie liefern sie Projektierern und Betreibern von PV-Anlagen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage: Welche Parameter schieben die Erträge wirklich an und wo steckt noch Optimierungs-Potenzial? Mehr dazu gibt’s zum Download auf der suena energy-Webseite: Hier geht’s zur vollständigen Studie.
Wer ist suena energy?
Der Hamburger Anbieter setzt voll auf KI-gesteuerte Optimierung für alle, die mit Batteriespeichern und erneuerbaren Energien am Markt handeln wollen. Der Algorithmus entscheidet in Sekunden, was Strommärkte hergeben, sorgt für bessere Renditen und schont die Batterie. Ob Speicher im Alleingang, Kombi-Lösungen am PV-/Wind-Standort oder komplette Portfolios – suena energy findet den optimalen Fahrplan.
Pressekontakt: Pia Armbruster, pia.armbruster@suena.energy
Originalquelle: suena energy via news aktuell
Die aktuelle Marktanalyse von suena energy gibt erstmals detaillierte Einblicke, wie stark die richtige Auslegung von PV-Stromspeichern das Ertragspotenzial beeinflusst. Durch Simulation verschiedener Speicher- und PV-Konstellationen wird klar, dass Präzision in der Planung einen großen Unterschied für die Wirtschaftlichkeit macht – insbesondere im Zusammenspiel mit den EEG-Vergütungen für Innovationsprojekte und den dynamischen Veränderungen am Strommarkt. Neuere Entwicklungen aus der Fachpresse verdeutlichen zudem, wie rapide der Ausbau und die Integration von Speichern voranschreiten, unterstützt von Innovationen bei Batterietechnologien, neuen regulatorischen Leitlinien und der wachsenden Vernetzung von Speicher- und Ladelösungen, die in Echtzeit am europäischen Strommarkt agieren können.