NS-Raubkunst: Versprochene Gerechtigkeit bleibt Illusion
Rund 600.000 geraubte Kunstwerke aus der NS-Zeit lagern bis heute unbehelligt in deutschen Museen, Kellern und Archiven. Trotz neuer Versprechen der Politik, Restitutionsprozesse zu beschleunigen, herrschen bei Opfern und ihren Nachfahren eher Misstrauen und Resignation – nicht zuletzt, weil angekündigte Lösungen seit Jahren ausbleiben und der Bund als Hauptbesitzer auffallend inaktiv bleibt.