Taylor Swift verteidigt die Spitze der deutschen Single-Charts – Überraschungserfolg für Jazeek

Ohne Mühe bleibt Taylor Swift mit „The Fate Of Ophelia“ an der Chartspitze, während sich Jazeek und Reezy auf Platz zwei eine starke Premiere sichern.

heute 15:44 Uhr | 2 mal gelesen

Laut aktueller Mitteilung der GfK thront Taylor Swift zum zwölften Mal in Folge mit „The Fate Of Ophelia“ ganz oben in den offiziellen deutschen Single-Charts. Direkt dahinter sorgen die Newcomer Jazeek und Reezy mit ihrem Song „Miami“ für Wirbel – ein Einstieg auf dem zweiten Platz ist beachtlich. Auch Raye landet mit „Where Is My Husband” auf dem dritten Rang und mischt das Feld ordentlich auf. Im Bereich der Alben schreibt Schiller alias Christopher von Deylen mit „Euphoria“ weiter Musikgeschichte: Zum zehnten Mal Platz 1. Kreator, die legendäre Thrash-Metal-Band, sichern sich Platz zwei mit „Krushers Of The World“, während Robbie Williams mit „Britpop“ erneut zeigt, dass er ein Dauerbrenner im Musikgeschäft bleibt. Übrigens: Die offiziellen deutschen Charts – eine Art Fieberthermometer der Musikszene – werden von GfK im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie erstellt und bilden rund 90 Prozent der landesweiten Musikverkäufe ab, was sie ziemlich repräsentativ macht.

Taylor Swifts Song ‚The Fate Of Ophelia‘ ist ein bemerkenswerter Dauerbrenner – zwölfter Spitzenplatz, das schafft kaum jemand. Zwischen all den internationalen Namen setzen sich auch deutsche Acts wie Jazeek und Schiller ins Rampenlicht: Jazeek startet mit seiner Single ein vielversprechendes Debüt auf Platz zwei, während Schiller zum zehnten Mal ein Album auf den Thron bringt. Ergänzend dazu gab es in den vergangenen Tagen mehrere Berichte in der Presselandschaft, die vor allem Swifts Chartdominanz betonen und die Vielfalt der Topplatzierungen hervorheben. In einem Artikel der 'Süddeutschen Zeitung' wird beleuchtet, wie Streaming-Dienste zunehmend das Chartgeschehen beeinflussen und damit neue Dynamik in die Allokation der Spitzenpositionen bringen. Die 'FAZ' hebt hervor, dass der Anteil deutschsprachiger Musik in den Charts zuletzt wieder leicht angestiegen ist – wohl nicht zuletzt durch Künstler wie Jazeek. In der 'Zeit' wird zudem diskutiert, dass gerade etablierte Künstler wie Schiller und Robbie Williams durch geschickte Vinylausgaben und Social-Media-Präsenz für stabile Albumverkäufe sorgen. Außerdem stand das Thema „Fan-Präferenzen“ und ihre Auswirkungen auf die Charts diesmal verstärkt im Fokus.

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