Glaubt man den aktuellen Zahlen, dann hat die Türkei 2025 ihren internationalen Ruf als Top-Destination für Kongresse und Tagungen deutlich ausgebaut. Namenhafte Veranstaltungen wie das Europaratsforum für Kulturrouten, das PATA Annual Summit oder der globale Trip.com-Gipfel belegen: Hier paart sich orientalischer Esprit mit professionellem Veranstaltungsmanagement. Auch 2026 bleibt das Land auf Kurs: Ankara wird nicht nur Gastgeber des NATO-Gipfels sein, die UN-Klimakonferenz COP31 zieht nach Antalya, während Istanbul sich auf das UEFA Europa League-Finale freut. Neben laufen und radeln kann man am Bosporus passenderweise auch segeln oder golfen – der Sportkalender steckt voller Höhepunkte.
Was auffällt: Die Türkei ist auf allen wichtigen Branchentreffs präsent, sei es die IBTM in Barcelona oder die IMEX von Frankfurt bis Las Vegas. Ganz gezielt sucht man die Kooperation mit Schwergewichten wie der International Congress and Convention Association (ICCA) oder den Profis von IAPCO.
Istanbul, einstige Hauptstadt dreier Weltreiche, gibt dabei den Takt vor – als pulsierender Kreuzungspunkt zwischen Orient und Okzident. Zwei internationale Airports sorgen für unkomplizierte Anreise, das MICE-Geschäft legt jedes Jahr rund 10 Prozent zu, landesweit sind es sogar bemerkenswerte 16 Prozent. Für 2026 sind allein wegen zweier Medizinkongresse 13.500 weitere Gäste eingeplant.
Doch nicht nur Istanbul trumpft: Antalya glänzt als mediterraner Tagungsgarant mit einer kaum überschaubaren Dichte an Luxusresorts und langjähriger Erfahrung in der Eventbranche – man erinnert sich an den G20-Gipfel. Während Bodrum sich als eleganter Rückzugsort für Incentive-Reisen profiliert, nimmt Izmir Kurs auf Lifestyle-Events – und Kappadokien taugt als Filmkulisse für unvergessliche Kongresserfahrungen.
(Foto-Download: https://docs.tga.gov.tr/k8jbzy1i)
Ansprechpartner: Dr. Wilfried Seywald, Tel.: +43 699 1 811 4006, E-Mail: seywald@tsp.at, Internet: goturkiye.com/de-de
Nicht wenige hätten wohl vermutet, dass Dubai und Singapur das Kongressgeschäft dominieren – tatsächlich setzt die Türkei in der MICE-Branche aber zum Überholmanöver an und liefert konstant starke Zuwachsraten. Istanbul und Antalya profilieren sich als attraktive Standorte für internationale Veranstaltungen, was die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismussektors weiter steigert. Auch angesichts der geplanten politischen Mega-Events 2026 bleibt die Türkei auf Wachstumskurs und erhält über den MICE-Markt zusätzlich weltweite Aufmerksamkeit. Recherchen zeigen: Die starke Performance der türkischen Hotellerie, das relativ günstige Preisniveau und die kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur (z.B. neue Veranstaltungszentren und Flughäfen) machen das Land für Kongressveranstalter enorm attraktiv. So sind die Buchungszahlen für internationale Events in Antalya und Istanbul laut taz und Süddeutsche aktuell auf Rekordniveau (2024) und Experten sprechen gar vom „neuen europäischen Tiger im Businesstourismus“. Die Fragilität durch politische Unsicherheiten bleibt zwar ein Thema, doch bisher schafft es das Land, ein positives Bild zu vermitteln und viele internationale Auftraggeber zu überzeugen.