Es ist beinahe so, als hätte der Preisanstieg heimlich, still und leise die Feiertage aus dem Jahreskalender gestrichen. Über die Hälfte (57,9 Prozent) der Umfrageteilnehmenden, die wegen Inflation oder globaler Unsicherheiten ihre Urlaubspläne auf Eis legen, bemerken bereits jetzt spürbare finanzielle Einschränkungen. Der Anteil derjenigen, die vorsorglich beim Konsum den Bremsfallschirm ziehen, wächst ebenfalls stetig – so lag er dieses Jahr schon bei 42,1 Prozent, während vor drei Jahren lediglich 15,4 Prozent so dachten.
Diese Entwicklung macht deutlich: Nicht erst bei großen Anschaffungen wird die Luft dünn. Vielen bleibt kaum mehr das Gefühl, Kontrolle über die eigenen Budgetspielräume zu haben. Altersübergreifend zeigen sich deutliche Unterschiede, wobei die 35- bis 49-Jährigen ihre Möglichkeiten besonders eingeschränkt erleben. Bei rund zwei Dritteln dieser Gruppe leidet die finanzielle Flexibilität.
Besonders laufende Ausgaben geraten ins Visier
Am stärksten merken Betroffene den Kostendruck immer wieder bei den Posten, die monatlich anfallen: Die deutlich gestiegenen Preise für Strom und Gas, fürs tägliche Brot, Hygieneartikel oder auch einen neuen Pullover werden häufig als Problem benannt. Auch der Friseurbesuch oder Taxi-Fahrten sind für manche inzwischen eine Kostenfrage geworden.
Den Alltag auf Sparmodus gestellt
Fast ein Drittel der Befragten hat seine Ausgaben bei Lebensmitteln und Haushaltsartikeln reduziert. Statt Spontankäufen gewinnt der kontrollierte Blick aufs Konto. Zugleich betonen rund 27 Prozent, sie konzentrieren sich strikt auf wichtige Ausgaben und leisten sich kaum noch Extras – ein Trend, der im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt hat.
Auch beim Stromverbrauch oder bei geplanten Investitionen wie neue Möbel oder Autos wird gespart. Wie sehr, hängt nicht zuletzt vom eigenen Nettoeinkommen oder der Haushaltsgröße ab. Wer alleine lebt, spart meist anders und weniger effektiv als Familienhaushalte, und vor allem bei geringeren Einkommen schnürt der Alltag das Sparpaket besonders eng.
Unterm Strich zeigt die Umfrage: Finanzielle Unsicherheit ist keine bloß theoretische Gefahr. Vielmehr ist es ein Gefühl, das inzwischen den Einkaufskorb, das Abendprogramm und sogar die Urlaubsplanung bestimmt. Die norisbank hilft mit digitalen Tools und Angeboten, einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten und zumindest auf dem Papier die Kontrolle zurückzugewinnen.
Weitere Einblicke: www.norisbank.de.
Methodik
Befragt wurden im März 2026 1.021 repräsentativ ausgewählte Erwachsene ab 18 Jahren aus ganz Deutschland online – die Erhebung erfolgte gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG.
Kurz zur norisbank
Als Teil der Deutschen Bank Gruppe versteht sich die norisbank als digitale Direktbank mit 24/7-Service und vielfach prämierten Produkten, darunter das gebührenfreie Girokonto, flexible Tagesgeld-Angebote und günstige Kreditlösungen. Kunden können sich auf ein breites Service-Spektrum verlassen sowie regelmäßige Top-Bewertungen in Fachtests, etwa beim großen Euro-Vergleich 2026. Mehr zu Auszeichnungen und dem Angebot: norisbank.de/auszeichnungen.
Die norisbank Sommerumfrage 2026 legt offen, dass ein zunehmender Teil der Bevölkerung wegen steigender Lebenshaltungskosten und globaler Krisen den Gürtel enger schnallen muss. Nicht nur bei außergewöhnlichen Anschaffungen oder Reisen schmerzt das – für viele ist Sparen bereits im täglichen Umgang mit Lebensmitteln, Energie oder kleinen Alltagsgenüssen zur neuen Routine geworden. Angesichts weiter wachsender Unsicherheit, insbesondere für Menschen mittleren Alters und Haushalte mit niedrigerem Einkommen, bleibt finanzielle Vorsicht das Gebot der Stunde. Aktuelle Recherchen bestätigen, dass die Inflation und die anhaltenden Folgen globaler Konflikte in Deutschland die finanzielle Belastung für breite Gesellschaftsschichten erhöhen. Viele Medien heben hervor, dass nicht allein sprunghafte Preise für Energie und Ernährung zu Verunsicherung führen, sondern auch steigende Kosten für Mieten und Dienstleistungen (vgl. „FAZ“ und „Süddeutsche Zeitung“). Gleichzeitig diskutieren einige Experten, ob gezieltere staatliche Entlastungsmaßnahmen notwendig werden, da die Sparfähigkeit ärmerer Bevölkerungsschichten durch die Mehrkosten weiter ausgehöhlt wird. Banken und Verbraucherschützer raten dazu, Haushaltsbudgets sorgfältig zu analysieren und digitale Hilfsmittel zur Ausgabenkontrolle zu nutzen. Neben der norisbank haben auch andere Direktbanken reagiert und ihre Apps um Komfortfunktionen für Budgetplanung und Ausgabeüberwachung erweitert, um Kund:innen in dieser unsicheren Zeit zu unterstützen.