Wanderausstellung "Wie geht's, Alter?" in St. Pölten – Vom Wohnen im Alter und neuen Perspektiven

Die Fachhochschule St. Pölten (USTP) verwandelt sich ab Jänner 2026 in einen Ort der Begegnung rund ums Thema altersgerechtes Wohnen: Die Wanderausstellung "Wie geht's, Alter?" gibt bis März Einblick in innovative Lebens- und Wohnkonzepte für die ältere Generation. Den Startschuss markiert eine Veranstaltung am 22. Jänner 2026, flankiert von einem umfangreichen Rahmenprogramm, das sich dem zukunftsfähigen und inklusiven Wohnen widmet. Besonders im Fokus stehen frische Ideen für altersfreundliche Umweltgestaltung – und jede*r Interessierte ist eingeladen, mitzudiskutieren und zu entdecken.

19.01.26 15:44 Uhr | 5 mal gelesen

In der Fachhochschule St. Pölten macht die Wanderausstellung "Wie geht's, Alter?" Halt und lädt zwischen 22. Januar und 18. März 2026 dazu ein, inspirierende Einblicke rund um das Thema Wohnen im Alter zu sammeln. Auftakt ist am 22. Januar 2026, 18:00 Uhr – wer soziale Teilhabe und einen kritischen Blick auf die Wohnzukunft älterer Menschen spannend findet, sollte vorbeischauen. Organisiert wird ein begleitendes Programm durch die Bereiche Gesundheit & Soziales sowie das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung. Hier werden beim Event "Wie geht's Wohnen?" (29. Januar 2026) Themen rund um Barrierefreiheit, ländliche Herausforderungen und gemeinsame Lösungsfindung für Selbstbestimmung im Alter auf die Bühne gebracht. Nachmittagsführungen bieten Gelegenheit, mit der Kuratorin über Zukunftsvisionen und Hürden zu sprechen – nicht selten ergeben sich aus solchen Begegnungen mehr Fragen als schnelle Antworten, und genau das soll wohl auch so sein. Die Ausstellung, konzipiert vom afo architekturforum oberösterreich, reicht dabei von historischen Altenwohnmodellen bis zu wagemutigen neuen Projekten, die quer durch Europa und die Welt blicken lassen. Überhaupt, die eigenen vier Wände im höheren Alter sind nicht bloß ein Dach überm Kopf: Sie stehen sinnbildlich für Autonomie, aber auch Gemeinschaft. Mut zu Veränderung, Impulse für Politik und die Zukunftsfähigkeit von Dörfern und Städten – das alles brummt hier mit. Wer nochmal einen tieferen Einblick will: An bestimmten Tagen gibt's Führungen mit Eva Schmolmüller, der Kuratorin – vielleicht bringt sie Sie ja auf Ideen jenseits des Tellerrands. Details zur Ausstellung gibt es online, und das alles ist Teil von "campus.erleben", der offenen Veranstaltungsreihe der FH St. Pölten. Neben Wohnthemen kann man dabei auch Forschungsluft schnuppern und den Studienbetrieb kennenlernen – manchmal sind es ja gerade die kleinen, zufälligen Begegnungen, die den Blick auf die Zukunft verändern.

Die Ausstellung "Wie geht's, Alter?" an der FH St. Pölten thematisiert selbstbestimmtes und inklusives Wohnen im Alter und will mit Beispielen aus verschiedenen Ländern neue Denkanstöße für ein würdevolles Älterwerden bieten. Die Begleitveranstaltungen nehmen insbesondere Herausforderungen des ländlichen Raums ins Visier und regen dazu an, über eigene Lebensentwürfe und die Notwendigkeit generationengerechter Architektur sowie Pflege- und Förderkonzepte nachzudenken. Aktuell berichten mehrere Medien über die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels: Studien zeigen, dass soziale Isolation bei Senior*innen und fehlende barrierefreie Wohnmodelle zu den größten Problemen gehören, welche Handlungsbedarf in Politik und Gesellschaft erzeugen. Die Bundesregierung diskutiert laut taz.de neue Fördermaßnahmen für altersgerechtes Wohnen, etwa steuerliche Erleichterungen und einen Ausbau der Pflegeinfrastruktur, während Initiativen wie Miteinander Wohnen e.V. Gemeinschaftsmodelle erproben. Auch spiegel.de hebt in einer aktuellen Reportage den Boom alternativer Wohnformen – von Cohousing bis Pflege-WGs – hervor und betont, wie kreative Ansätze Lebensqualität und Autonomie im Alter stärken. Der Bedarf an integrativen Wohnlösungen scheint drängender denn je und die Ausstellung trifft damit einen Nerv der Zeit.

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