Wasser als eigentliche Lebensader der industriellen Welt? Lange galt das Thema als leidlich langweiliges Randproblem – bis die Realität die Wirtschaft hart einholt. Während zahlreiche Talkshows und Zeitungsseiten auf CO2, Stromnetzausbau oder China-Fantasien starren, rinnt vielerorts buchstäblich die Grundlage moderner Zivilisation durch die Finger: frisches, industriell nutzbares Wasser. Die Produktionszahlen geben ein verstörendes Bild ab:
- Kupferminen in Chile: Frankieren die globale Energiewende, doch inzwischen bremsen Trockenheit und fehlendes Wasser für Erzauswaschung gewaltig. Die Förderbänder stehen, Investitionen sind eingefroren.
- Taiwans und Arizonas Chip-Fabriken: Giga-Liter Reinstwasser, die rivalisieren – aber Grundwasser-Speicher schwinden, selbst High-Tech-Landstriche drohen stillzustehen.
- Lithium für E-Autos: Das Rohmaterial der grünen Wende, aber paradoxerweise Raubbau an der lokalen Wasserbasis von Chile bis Australien.
- Lebensmittelproduktion vom Mittelmeer bis Kalifornien: Ohne sichere Wasserversorgung steht Tomate gleich Banane auf der Kippe.
Was tun? Aufgeben ist keine Option, so viel steht fest. Genau hier setzt die Wiener Firma DesertGreener an, deren Geschäftsführer Carl Albrecht Waldstein nicht um große Worte verlegen ist: 'Wir liefern Wassersicherheit – quasi den Rettungsring für Industrien, die jetzt schon mit dem Rücken zur Wand stehen.' Das Zauberwort: Meerwasserentsalzung, betrieben mit Sonnenkraft, jederzeit skalierbar, langfristig kostengünstig und unabhängig von regionaler Infrastruktur.
'Wir erleben gerade nicht weniger als den ersten großen Wettlauf um Wasserautarkie', sagt Waldstein – und erntet damit sowohl Schulterzucken als auch hektische Nachfrage seitens internationaler Industriekonzerne. Denn was als Notnagel für trockene Küsten erscheint, wird zum Exportschlager und zur Überlebenspolice für Bergbau, Chipfertigung oder Lebensmittelfabriken.
Während DesertGreener in Chile, Spanien oder Arizona probt, gibt es eine eher unangenehme Wahrheit: Es geht nicht mehr um 'Luxuswasser'; die Frage ist schlicht, wer künftig produzieren darf oder muss zusperren. Unterm Strich – so ehrlich muss man sein – wird sich wirtschaftlicher Erfolg in wasserarmen Regionen künftig weniger an Steuererleichterungen oder Energiekosten entscheiden, sondern an der Fähigkeit, unabhängig für die eigenen Brunnen zu sorgen.
Und einmal ehrlich: Dass eine solch enorme Transformation – Wasserautarkie als Standard für die Industrie – ihren Ursprung ausgerechnet im dicht regengesegneten Österreich hat, ist fast schon Ironie der global vernetzten Welt. Heute helfen Wiener Ingenieure, damit in der Atacama-Wüste Lichter brennen oder in Indien Stahl weiter fließen kann. Manchmal sind Weltrettungs-Geschichten überraschend unspektakulär.
Kontakt: DesertGreener, Währinger Straße 5–7/11, 1090 Wien. E-Mail: media@desertgreener.info. Mehr zur Technik: www.desertgreener.info
Wasserkrisen nehmen weltweit dramatisch zu – nicht nur in bisher bekannten Dürregebieten, sondern auch in wirtschaftlichen Zentren mit traditionell robuster Infrastruktur. Vor allem die Halbleiterherstellung, der Bergbau und die Lebensmittelindustrie benötigen in der Produktion wachsende Wassermengen, die womöglich schon 2026 nicht mehr gedeckt werden können. Das Cleantech-Unternehmen DesertGreener aus Österreich hat eine Hochtechnologie entwickelt, die Meer- zu Süßwasser wandelt und dabei Solarstrom nutzt. Zahlreiche internationale Medien berichten in jüngster Zeit auch über die beunruhigende Trockenheit in Südamerika, die Lieferkettenstörungen in Fernost und die fragile Wassersituation in Teilen Europas - und es gibt bereits erste Pilotprojekte, in denen Unternehmen aus Wüstenregionen und von Küsten profitieren. Laut Forschern und Branchenanalysten könnten innovative Entsalzungslösungen, wie sie von DesertGreener angeboten werden, zukünftig entscheidend für die Sicherung ganzer Produktionsstandorte und Industrienationen sein. Gleichzeitig ist zu beobachten, wie sich Investoren und Unternehmen immer häufiger mit dem Aspekt Wasserautarkie bzw. 'Wasser-Footprint' befassen – ähnlich wie in der Debatte um CO2-Bilanzen vor wenigen Jahren. Neben technologischen Fragen steht nun besonders die Beschleunigung von Markteintritt und skalierbare Umsetzung international im Fokus.