Weniger Wachstum, aber neuer Rekord: Übernachtungszahlen im November 2025 leicht gestiegen

Im November 2025 verzeichneten Deutschlands Hotels einen minimalen Zuwachs bei Inlandsübernachtungen, während die Gesamtnachfrage einen hauchdünnen Rekord erreichte.

heute 08:39 Uhr | 3 mal gelesen

Mal ehrlich – große Sprünge sieht anders aus, aber immerhin: Laut Destatis übernachteten im November 2025 rund 26,5 Millionen Menschen mit Wohnsitz in Deutschland in hiesigen Unterkünften – das sind 0,1 Prozent mehr als im gleichen Monat des letzten Jahres. Ausländische Gäste legten sogar leicht zu, mit einem Plus von 0,4 Prozent und 5,7 Millionen Übernachtungen. Zusammen kommen damit im November 32,2 Millionen Übernachtungen zusammen, ein Anstieg um 0,2 Prozent, der so unscheinbar klein ist, dass er fast untergeht. Wenn man das Jahr bis Ende November betrachtet, schlagen 465,5 Millionen Übernachtungen zu Buche – Fast wie ein repetierender Rekord, kaum 0,1 Prozent besser als 2024. Interessant: Während Übernachtungen von inländischen Touristen leicht auf 388,4 Millionen kletterten, gingen die von Gästen aus dem Ausland auf 77,2 Millionen zurück – ein Minus von 2,2 Prozent. Irgendwie ernüchternd. Woran es wohl liegt? Vielleicht an wirtschaftlicher Unsicherheit, vielleicht auch einfach an verschobenen Reiseströmen nach Corona. Es bleibt zumindest ein Beleg dafür, wie stabil der Deutschland-Tourismus auf hohem Niveau ist – auch ohne Boom.

Im November 2025 verzeichneten Beherbergungsbetriebe in Deutschland einen minimalen Anstieg bei den Übernachtungen: 32,2 Millionen insgesamt, was einem Zuwachs von nur 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Während die Zahl der Übernachtungen von deutschen Gästen auf 388,4 Millionen im bisherigen Jahresverlauf leicht anwuchs (+0,6 Prozent), gingen die Übernachtungen von ausländischen Gästen um 2,2 Prozent zurück. Die Gründe hierfür könnten vielfältig sein – von wirtschaftlicher Zurückhaltung über gestiegene Reisekosten bis hin zu Nachwirkungen der geopolitischen Lage, wie verschiedene Medien in aktuellen Berichten nahelegen. Laut der ZEIT bleibt der Trend zu Urlauben im eigenen Land stabil, obwohl inflationsbedingte Preissteigerungen das Konsumverhalten beeinflussen (Quelle: ZEIT). Die Süddeutsche berichtet, dass Unsicherheit über Energiepreise und geopolitische Krisen auch die Buchungen aus dem Ausland beeinflussen (Quelle: Süddeutsche). Gleichzeitig hebt die FAZ hervor, dass einige Regionen wie die Nordsee trotz der leichten Zurückhaltung weiter hohe Übernachtungszahlen melden (Quelle: FAZ).

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