Bärbel Bas: Keine Festlegungen vor Start der Rentenkommission

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) betont, dass die neue Rentenkommission ergebnisoffen arbeiten soll – ohne Vorgaben oder Vorentscheidungen.

17.12.25 05:02 Uhr | 55 mal gelesen

„Die Kommission redet wirklich über alles“, machte Bas am Mittwoch bei 'Politico' klar. Ihr Hauptanliegen: Nachhaltige und solide Altersvorsorge für alle. Sie unterstreicht, dass es dabei auf Kompromissbereitschaft ankommt – 'Jeder muss sich bewegen', betont Bas. Wichtig sei ihr dabei, stets für die Interessen derjenigen einzustehen, deren Alterssicherung auf dem Spiel steht: Menschen, die Jahre ihres Lebens hart gearbeitet haben, oft bereits sehr früh. Zudem legt sie Wert darauf, dass in der Kommission zur Rente unterschiedlichste Perspektiven eingebunden werden, weil dieses Thema fast jede Familie in Deutschland betrifft. Sie blickt dem baldigen Arbeitsstart der Kommission Anfang Januar mit Optimismus entgegen – auch wenn sie weiß, dass der Weg turbulent werden könnte.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas will, dass die neue Rentenkommission ohne vorgefertigte Meinungen oder Schwerpunkte startet. Ihr Ziel ist eine stabile und gerechte Rente für möglichst viele, und dabei sagt sie ganz offen, dass sowohl Politik als auch Gesellschaft zu Kompromissen bereit sein müssen. Das Thema ist extrem komplex, da die Alterssicherung nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale und sogar kulturelle Fragen aufwirft – das gilt heute mehr denn je, weil die Bevölkerung altert und die Finanzierung der Rentenkassen dadurch vor wachsende Herausforderungen gestellt wird. Aktuell wird in Politik und Medien intensiv über die Zukunft der Rente diskutiert, unter anderem über Fragen wie die mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters, die Umstellung auf andere Finanzierungsmodelle oder die stärkere Einbindung privater Vorsorge. In den letzten Tagen war vor allem die Unsicherheit vieler Menschen über die Ausgestaltung künftiger Rentenleistungen ein Thema, ebenso wie das Spannungsfeld zwischen Generationengerechtigkeit und individueller Absicherung.

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