Franziska Brantner plädiert für einen umfassenden Generationsvertrag, bei dem sich Menschen jeden Alters an gesellschaftlichen und sicherheitspolitischen Aufgaben beteiligen. Die Grünen setzen sich dabei für einen freiwilligen Wehrdienst ein und fordern eine breite gesellschaftliche Diskussion, um nicht nur die Last der Jugend aufzubürden. Ein Gesellschaftsjahr soll nach Vorschlag einer Enquete-Kommission generationenübergreifend debattiert werden, um gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu stemmen. Weitere Recherchen zeigen, dass das Thema Generationengerechtigkeit auch in aktuellen Diskussionen rund um die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht und soziale Dienste ein zentrales Motiv bildet. Laut einem Artikel auf Zeit Online wurde die Wehrpflichtdebatte zuletzt durch Verteidigungsminister Pistorius wiederbelebt, jedoch sei unklar, welche Modelle am Ende umgesetzt werden und wie der gesellschaftliche Konsens dafür gewonnen werden kann. (Quelle: ZEIT) Auf Spiegel Online wird ergänzend diskutiert, wie ältere Engagierte insbesondere im Katastrophenschutz und Ehrenamt maßgeblich zur Stärkung gesellschaftlicher Resilienz beitragen können – mit dem Hinweis, dass Initiativen zur Förderung solchen Engagements oft noch an bürokratischen Hürden scheitern. (Quelle: Spiegel) Und auf taz.de wird kritisch hinterfragt, inwiefern ein solcher Gesellschaftsvertrag ohne verbindliche Maßnahmen tatsächlich zu einer gerechteren Lastenverteilung führen kann, oder ob junge Menschen am Ende doch wieder überproportional gefordert werden. (Quelle: taz)