Laut Eon-Chef Leonhard Birnbaum stehen Haushalten für 2026 sinkende Strom- und Gaspreise bevor, hauptsächlich weil die Netzentgelte sinken und sich die Turbulenzen der Energiekrise gelegt haben. Doch diese Entlastung könnte nur von kurzer Dauer sein: Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien werden Investitionen und laufende Kosten steigen, sodass Verbraucher sich ab 2027 auf wieder höhere Preise einstellen sollten. Die Zukunft der Energiewende sieht Birnbaum kritisch – er fordert mehr Effizienz und pocht auf einen faireren Ausgleich, weil Mieter aktuell meist die Verlierer sind und Eigentümer den Großteil der Profite aus Solarenergie schöpfen. Verschiedene Quellen berichten zudem, dass andere Energieunternehmen und Branchenexperten ähnliche Preisentwicklungen für die kommenden Jahre voraussehen. Aktuelle Diskussionen rund um die Subventionierungen erneuerbarer Technologien und die Beteiligung der Verbraucher an den Umbaukosten sorgen für politisch aufgeheizte Debatten. Insgesamt bleibt offen, welche politischen Maßnahmen die sozialen Ungleichheiten bei der Energiewende abfedern könnten.
31.12.25 00:05 Uhr