Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, spricht sich grundsätzlich für eine Beteiligung Deutschlands am Wiederaufbau des Gazastreifens aus und schließt dabei einen potentiellen deutschen Truppeneinsatz zur Friedenssicherung nicht explizit aus. Er betont jedoch, dass es aktuell wichtiger sei, konkrete humanitäre Hilfe zu ermöglichen und Schritte zur Verbesserung der Lage der Bevölkerung einzuleiten, anstatt vorschnell über militärische Maßnahmen zu spekulieren. International nehmen derzeit besonders Katar und Ägypten vermittlerische Rollen ein, während auch andere europäische Staaten – etwa Frankreich – diplomatische Kanäle zu einem möglichen Friedensprozess nutzen. Inzwischen mehren sich Forderungen aus Reihen von Bundesregierung und Zivilgesellschaft, dass ein künftiges Engagement an klaren Menschenrechts- und Wiederaufbauzielen ausgerichtet sein müsse. Zeitgleich diskutiert die deutsche Politik kontrovers über den Umgang mit Waffenlieferungen an Israel; dabei werden sicherheitspolitische, rechtliche und ethische Aspekte zunehmend abgewogen.
13.10.25 09:19 Uhr