Minister Schnieder: Deutschland rüstet sich für kommende Schneeattacke

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betont, dass die Autobahn GmbH und die Deutsche Bahn angesichts der angekündigten Schneefront bestens gewappnet sind. "Wir haben alles, was geht, draußen – auf Straßen, in Bahnhöfen, auf den Schienen", so Schnieder im Gespräch mit dem RND.

08.01.26 07:07 Uhr | 11 mal gelesen

In Regionen, die voraussichtlich besonders stark vom Schneefall betroffen sind, läuft die Arbeit beinahe pausenlos. Die Verantwortlichen der Autobahn GmbH und der Bahn halten kontinuierlich Rücksprache mit dem Deutschen Wetterdienst, um flexibel auf jede Wetteränderung reagieren zu können. Ein Sprecher berichtet von bundesweit etwa 1.450 Fahrzeugen, die eigens für Winterdienste ausgerüstet sind. Und auch personell wird aufgestockt: Knapp 6.300 Straßenwärter sind unterwegs, Saltzlager wurden vorsorglich befüllt. Sogar auf den Bundesstraßen werden vielerorts Nacht- und Tagesschichten eingelegt – da kann man schon fast von einem Schneeeinsatz-Marathon sprechen. Apropos – ich frage mich, wie viele von diesen Straßendiensten in den Pausen auf Tee statt auf Kaffee setzen ... das erfährt man vermutlich erst, wenn man mal im Räumfahrzeug mitfährt.

Patrick Schnieder (CDU) versichert größtmögliche Winterdienstbereitschaft bei Autobahn GmbH und Bahn. Das Personal ist aufgestockt, Maschinen stehen bundesweit bereit, und in besonders betroffenen Gebieten werden praktisch rund um die Uhr Einsätze gefahren. Die Koordination mit dem Deutschen Wetterdienst ist intensiver denn je, um möglichst reibungslose Abläufe zu sichern und Verzögerungen im Straßen- und Bahnverkehr zu minimieren. Erweiterte Recherche: Laut aktuellen Medienberichten bereiten sich die Verkehrsunternehmen infolge neuer Unwetterwarnungen zunehmend auf extreme Wetterlagen vor, indem sie mit moderner Technik, digitalen Streuplanungs-Tools und flexiblen Schichtsystemen agieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt Regionen mit ohnehin angespannten Verkehrswegen – Stichwort: Baustellen und Ballungsgebiete. In den letzten Wintern haben etwa improvisierte Einsätze bei plötzlichem Extremwetter für erhebliche Störungen gesorgt, weshalb diesmal deutlich mehr Vorsorge getroffen wurde.

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