SPD attackiert Merz: Ablehnung des Verbrenner-Verbots setzt Wirtschaft unter Druck

Die SPD reagiert scharf auf Kanzler Friedrich Merz (CDU), der das EU-weite Aus für Verbrennungsmotoren ab 2035 kippen will.

27.09.25 16:55 Uhr | 380 mal gelesen

Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, warnte im Tagesspiegel davor, dass das Infragestellen des Verbrenner-Ausstiegs nicht nur für Unsicherheit sorgt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf Spiel setzt. Die Zielmarke 2035 sei eng mit den deutschen und europäischen Klimavorgaben verzahnt, weshalb eine Abkehr davon vor allem der Wirtschaft schade, so Roloff. Planbarer Fortschritt beim Wandel zur Elektromobilität sei essentiell, und die Automobilbranche benötige klare Zukunftssignale statt eines Festhaltens an alten Technologien.

Roloff unterstreicht, dass der 2035 festgelegte Termin des Verbrenner-Verbots Bestandteil der deutschen und EU-Klimaziele ist und eine Abkehr nachhaltigen Schaden anrichten könnte. Die SPD fordert daher konsequente Maßnahmen zur Förderung von Elektromobilität, darunter gezielte Anreize, steuerliche Vorteile und einen raschen Ausbau der Ladeinfrastruktur. In den aktuellen Debatten unterstreichen jüngste Berichte in den Medien die Herausforderungen und den Druck auf die deutsche Automobilindustrie; gleichzeitig zeigen Umfragen eine wachsende Akzeptanz alternativer Antriebe, jedoch bestehen noch Bedenken bei Verbrauchern bezüglich Ladeinfrastruktur, Reichweite und Kosten.

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