Mehr zu gesundheitspolitik

Sozialverband übt scharfe Kritik an GKV-Reform: Viele Baustellen statt Lösungen

Berlin – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) meldet sich mit deutlicher Skepsis zum aktuellen Reformvorschlag der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu Wort. Aus Sicht des Verbands verfehlt der Entwurf zentrale soziale Ziele und wälzt zusätzliche Lasten vor allem auf die Schultern der Versicherten ab. Laut SoVD-Vorstandschefin Michaela Engelmeier drohen die Pläne, die solidarische Basis des Gesundheitssystems weiter zu schwächen. Die ohnehin gestiegenen Zusatzbeiträge, so der Verband, machen die erneute Belastung der Versicherten nicht nur unverständlich, sondern auch ungerecht – insbesondere, weil die Finanzierung ohnehin zum Großteil ihnen und ihren Arbeitgebern aufgebürdet wird.

17.04.26 16:59 Uhr

Linke hält Gesundheitsreform von Warken für Etikettenschwindel

Ates Gürpinar von der Linken wirft der Bundesregierung vor, mit der geplanten Gesundheitsreform große Versprechen zu geben, aber wenig zu halten. Für die Mehrheit bedeute der Gesetzentwurf vor allem höhere Kosten und schlechtere Versorgung.

17.04.26 11:03 Uhr

Warken strebt Deckelung der Managergehälter bei Krankenkassen an

Nina Warken (CDU), amtierende Bundesgesundheitsministerin, kündigt im Zuge der angestrebten Reformen für die gesetzliche Krankenversicherung an, die Bezüge von Vorständen und Führungskräften der Krankenkassen zukünftig einer gesetzlichen Obergrenze zu unterwerfen. Auch Verwaltungs- und Werbekosten der Kassen stehen im Fokus der Sparmaßnahmen.

17.04.26 00:02 Uhr

SPD mahnt: Höhere Beitragsbemessungsgrenze könnte Arbeitnehmer treffen

Die SPD zeigt sich zurückhaltend gegenüber dem CDU-Vorhaben von Gesundheitsministerin Nina Warken, die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung anzuheben. Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher der Partei, sieht darin ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ein Schritt für mehr Gerechtigkeit, anderseits auch eine zusätzliche Last für Fachkräfte und Arbeitsplätze.

16.04.26 21:47 Uhr

Linnemann setzt sich für Mindestmitgliederzahl bei Krankenkassen ein

Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, bringt die Idee ins Spiel, die Vielzahl der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland durch die Einführung einer Mindestgröße einzudämmen. Etwa eine halbe bis dreiviertel Million Versicherte seien als untere Grenze denkbar, so Linnemann in einem aktuellen Interview. Für kleinere Kassen solle es großzügige Übergangsfristen geben.

16.04.26 18:58 Uhr

biha-Präsident Eberhard Schmidt im Austausch mit Staatssekretär Tino Sorge: Chancen und Sorgen der Hörakustik im Gesundheitssektor

Berlin – Ein Treffen im politischen Herzen Deutschlands: Eberhard Schmidt, Chef der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), sprach am 16. April 2026 mit Tino Sorge, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, sowie Peter Aumer, Haushaltsexperte der Union, über drängende Themen rund um die medizinische Hilfsmittelversorgung.

16.04.26 18:45 Uhr