Holger Münch betont die möglichen Risiken für die Sicherheit des Staates, falls die AfD Regierungsverantwortung erhält – insbesondere beim Umgang mit sensiblen Informationen. Aktuell gibt es in Sicherheitsbehörden keine verpflichtenden Angaben zur Parteizugehörigkeit, was laut Münch ein Problem werden könnte, sollte die AfD offiziell als rechtsextrem eingestuft werden. Die Debatte ist vor dem Hintergrund wachsender Umfragewerte der AfD und bevorstehender Landtagswahlen in Ostdeutschland besonders relevant. Neue Medienberichte zeigen, dass in mehreren Ländern bereits vermehrt über eine Verschärfung der Sicherheitsüberprüfungen nachgedacht wird und der öffentliche Diskurs um die politische Neutralität von Sicherheitsbehörden in den letzten Tagen an Fahrt aufgenommen hat. Ein genauer Blick auf die aktuellen Landtagswahlaussichten in Sachsen, Thüringen und Brandenburg verdeutlicht das Gewicht von Münchs Bedenken: Insbesondere dort steht eine mögliche Regierungsbildung unter AfD-Beteiligung nicht mehr nur theoretisch im Raum. Gleichzeitig weisen verschiedene Kommentatoren auf die wachsende Spaltung zwischen bundespolitischer Linie und den lokalen Gegebenheiten hin.
29.12.25 07:03 Uhr