Im Kern geht es für das Dänische Arktiskommando darum, Grönland als strategische Bastion im hohen Norden zu stärken – vor allem angesichts von Russlands aggressivem Kurs in der Ukraine. Deutschland wird, vor allem im Bereich Aufklärung und Marine, als fester Bestandteil der Verteidigungsstrategie gesehen; die Erfahrungen gemeinsamer Missionen, beispielsweise im Irak, stärken das gegenseitige Vertrauen. Zwar ist die konkrete Präsenz russischer oder chinesischer Militärschiffe um Grönland bislang nicht erkennbar, doch die dänische Militärführung bleibt wachsam, insbesondere, falls Russland seine außenpolitischen Ambitionen nach einem Kriegsende neu ausrichtet. Die Verteidigung der Arktis ist auch innerhalb der NATO ein zunehmend diskutiertes Thema: Während die USA mit ihrer Basis auf Grönland stark präsent sind, bieten sie den Dänen logistische und sicherheitspolitische Rückendeckung. Außerdem geraten die ökologischen Herausforderungen (Schmelzen der Eisdecke, neue Seewege, Rohstoffinteressen) immer stärker in den Fokus westlicher Militärstrategen. Zusätzlich zeigen Berichte der FAZ und von Zeit Online, dass auch andere europäische Staaten, darunter Norwegen und Kanada, ihre Truppenpräsenz und Infrastruktur im hohen Norden ausbauen. Die aktuelle Lage wird im Lichte verschärfter geopolitischer Rivalitäten auch für zivile Daten- und Kommunikationssicherheit neu bewertet. Weitere aktuelle Details: Ein Bericht der Süddeutschen Zeitung hebt hervor, dass europäische Arktisstrategien verstärkt auf Nachhaltigkeit und indigene Interessen eingehen (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). Die taz diskutiert die zunehmende Rolle von Naturressourcen in der Region sowie Chinas wirtschaftliche Aktivitäten in der Arktis (Quelle: [taz](https://taz.de)). Laut DW (Deutsche Welle) bereiten sich die Streitkräfte auf umfassendere multinationale Manöver im Polarraum vor (Quelle: [DW](https://www.dw.com)).
17.01.26 23:05 Uhr