Hakverdi fordert ehrlichen Austausch über Grönland – Klare Linie gegenüber US-Forderungen

Metin Hakverdi (SPD), der das Bindeglied zwischen Bundesregierung und den USA spielt, wirbt inmitten der jüngsten Spannungen um Grönland dafür, lösungsorientiert mit Washington zu reden – ohne, dass Dänemarks Souveränität angekratzt wird.

06.01.26 00:04 Uhr | 27 mal gelesen

Eigentlich ist die Sache eindeutig: Grönland ist und bleibt ein dänisches Territorium, betont Hakverdi nahezu nebenbei, mit einer Klarheit, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem köchelt hinter den Kulissen der alten Verbündeten – Deutschland, Dänemark, USA – die Diskussion: Die USA schielen auf die reiche Insel, weil Russland und China längst im Eismeer ihre Finger ausstrecken. Hakverdi sieht das nüchtern, aber auch mit einer gewissen Sorge. Ja, Sicherheit im Norden wird wichtiger, so sein Tenor, aber an der staatlichen Integrität Dänemarks zu rütteln, davon könne keine Rede sein. Die Beziehungen zu den USA sind ein Drahtseilakt: einerseits Kooperation, andererseits klare Kante, wenn territoriale Wünsche aufkommen. Hakverdis Appell: fair streiten, aber zusammenbleiben.

Metin Hakverdi positioniert sich in der Debatte um Grönland deutlich und widerspricht US-Annexionsplänen, indem er die territoriale Zugehörigkeit Grönlands zu Dänemark bekräftigt. Gleichzeitig erkennt er die wachsende geopolitische Spannung in der Arktis an, hervorgerufen durch die steigenden Aktivitäten Russlands und Chinas, und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der NATO für die Sicherheit der Region. Aus anderen aktuellen Berichten geht hervor, dass die US-Regierung ihr Interesse an Grönland im Zusammenhang mit Rohstoffen, militärischer Strategie und der Kontrolle über Seewege begründet, während dänische und grönländische Stimmen verstärkt betonen, dass Souveränitätsfragen nicht zur Disposition stehen – gerade weil die Arktis zunehmend zum globalen geopolitischen Brennpunkt wird.

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