SPD-Spitze unterstützt Woidkes Ausstieg aus Brandenburg-Koalition

Der Generalsekretär der SPD, Tim Klüssendorf, hat die Entscheidung von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), die bisherige Zusammenarbeit mit dem BSW zu beenden, ausdrücklich gelobt. Gerade in unsicheren Zeiten sei solch eine klare Haltung wichtig.

06.01.26 16:13 Uhr | 14 mal gelesen

Tim Klüssendorf betonte in einem Interview (erschienen in der 'Rheinischen Post' am Mittwoch), dass Woidkes Regierungskurs auch für Standfestigkeit und Verlässlichkeit stehe. Klüssendorf fügte hinzu, dass die jüngsten Entwicklungen beim Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) jede weitere Kooperation unmöglich gemacht hätten. 'Die SPD-Fraktion, unsere stärkste in Brandenburg, wird jetzt ihre Aufgabe als führende Kraft wahrnehmen', sagte er weiter. Klüssendorf zeigte sich überzeugt davon, dass Dietmar Woidke für Stabilität stehe und auch künftig mit Verantwortung sowie Erfolg das Land regieren werde – selbst wenn der politische Wind kräftig bläst und manches ungewiss ist. Die jetzt anstehenden Gespräche seien, so Klüssendorf, ein wichtiger nächster Schritt. Apropos Politik: Manchmal wirken Koalitionen wie fragile Bauwerke; ein falscher Stein, und alles gerät ins Wanken.

Dietmar Woidke, Brandenburgs Ministerpräsident, hat sich entschlossen, die Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu beenden, nachdem es dort zuletzt zu Spannungen und Unstimmigkeiten kam – mindestens laut offizieller Verlautbarung aus der SPD-Spitze. Tim Klüssendorf, der Generalsekretär der SPD, begrüßte diese klare Kursänderung und betonte, dass solch ein Schritt Zeichen für Führungskraft und Stabilität ist; so werde Brandenburg weiterhin unter sozialdemokratischer Federführung in eine stabile Zukunft geführt. Ergänzend berichten verschiedene deutsche Leitmedien davon, dass nun intensive Gespräche über die künftige Regierungsbildung in Brandenburg anstehen; Analysten interpretieren den Bruch nicht nur als Folge politischer Differenzen, sondern auch als Signal für die Abgrenzung der SPD gegenüber linkspopulistischen Strömungen (vgl. auch www.tagesschau.de).

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